Sinnlichin die Stille gehen


Buchexposee

Stille
ein Gastbeitrag

Schwan in Abendsonne


Die Ursache für die heutige Abtrennung von der Natur sitzt im inneren der Menschen tief und ist Bestandteil der Evolution zur Bewusstwerdung über die Schönheit der Welt.

Es gilt neue, sensiblere Wege anzustreben, die uns Energie für tiefere Welten geben. Jeder von uns ist auf einer innerlichen Reise, einen Weg zu finden, der uns von Verwirrungen und Problemen befreit. Eine Reise, die zu Klarheit und Befriedigung im Leben führt.

Der Weg zur Klarheit wird gefestigt durch die geistige Selbsterkenntnis mit der meditativen und all-wissenden Stille, die die zunehmenden Reflektionen und Fragen dieser Reise als Illusionen enthüllt.

Durch die Erfahrung einer geborgenen Stille in uns, können wir in jeder gegenwärtigen Situation das Gewand der Illusion erkennen und die unklaren Fragen der Dualität in die Stille transformieren.

So stärken wir unser ursprüngliches, ruhiges Selbst und finden Einzug in die Klarheit im Umgang mit unserem Leben, dem harmonischen Spiel zwischen Innen - und Aussenwelt.

Menschen haben innere Sorgen, die nur theoretische Verwirrungen ohne Wirklichkeit sind und oft den Menschen dann im gegenwärtigen, intuitiven Handeln hindern.

Es ist ein Spiegel in uns der in Form von Gier, unruhige Fragen und Ängste eine Antwort sucht.

Auf Depressionen, Zweifel, Gier, Sorgen oder auch philosophische und spirituelle Sackgassen sollten wir nicht nach einer wortvollen Antwort suchen, sondern in Kontakt mit der Stille treten um die Wirklichkeit zu stärken

Ein spiritueller Schub ist nie ein Gewinn an Erfahrung, sondern ein Verlust seiner Illusionen. Diese Reduktionen fördern den Kontakt mit dem was DA ist, das unser Bewusstsein in der Stille erleben kann.

Es ist sicher nicht der Sinn, die Fragen der Mystik und Selbsterkenntnis unbeantwortet zu lassen.

Die Stille ist nicht nur der Weg des „Fallen lassens" in die vorhandenen „Leere“, sondern auch die inhaltliche Beantwortung der letzten Fragen. Wenn wir in einem gegenwärtigen Augenblick die reine Stille ins unserem Da-Sein erblicken, erfahren wir sie als die Antwort auf das Nichtwissen, das letzte Puzzle der Freikarte zur Reise durch das innere Universum und dem ewigen Leben nach dem Tod.

Die Stille zu erleben mit der Bewegungslosigkeit unseres Bewusstseins führt zu einer bewussten Einheit. Die Stille des Universums existiert unabhängig von der sterbenden Materie. Sie ist daher zeitlos, unsterblich, unendlich und vor allem ein göttliches Gefühl.

Diese Stille durchdringt alles Leben als Bewusstsein und ist der Grund unseres Geistes. Beim Sterben enden die körperlichen gebundenen Sinne, doch kennen wir die göttliche Stille in uns, können wir in ihr weiterleben. Diese Transformation während einem Todesprozesses ist eine Willensentscheidung, wir können auch wiedergeboren werden. Evolution.

Die Stille ist nicht gähnende Leere, sie ist kein Begriff, keine philosophische Schublade, keine Geistesregung. Die Erleuchtung ist eine Erfahrung, ein Wissen, ein Erblicken von dem was DA ist.

Wenn wir der Stille in die Augen blicken wollen, sehen wir ohne Geistesregung. Wir sehen den Grund unserer Existenz, sehen die Göttlichkeit die in uns wohnt, ja sogar in allem WAS IST. Wenn wir diese Stille sehen und dadurch in unser Leben einbinden, betreten wir das Reich der unsterblichen Gefühle. Diese Stille ist ein fühlender SINN, die Antwort auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Das wahre Gesicht der Selbsterkenntnis ist der Kontakt mit der göttlichen Stille. Eine Stillung der treibenden Gedanken und bohrenden Fragen ohne Geistesregung, reduziert das illusionäre ICH hin zu einem Leben in Einheit mit der Mystik. Dieser illusionäre Teil in uns bestimmt die Gier und verdeckt unsere gegebene Zufriedenheit. Wird dieser innere Spiegel in der Meditation beruhigt, wird das Selbst im Umgang mit der Welt aufblühen.

Die Stille erfahren öffnet nicht nur das Tor zur Unsterblichkeit, sondern öffnet auch die Lebenstüren im weltlichen Leben. Die Trennung von Innen – und Außenwelt ist aufgehoben, verschmilzt zur Einheit. Innen und Aussen sind eins, unsere Geisteshaltung bestimmt das Schicksal dieser Einheit. Man empfängt was man gibt, wählt aber auch den Ort der Einflüsse.

Durch die Stille wird der reine Austausch mit der Umgebung intuitiv gestärkt, ja erfährt sogar Lebendigkeit. Diese symbiotische Lebendigkeit führt als Fluss von klaren Gedanken und Intuitionen zu einem zufriedenen und beantwortendem Leben.


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